Über Plan International

Die Hilfsorganisation Plan will eine Welt gestalten helfen, in der Kinder keine Armut leiden, sich gesund entwickeln und frei entfalten können. In einer Gesellschaft, die Kinderrechte schützt und Kinder mit Würde und Respekt behandelt.

Plan hilft Kindern und Familien in Afrika, Asien, Lateinamerika und in Albanien. Überall dort, wo große Armut herrscht. Unabhängig von Religion und politischen Verhältnissen. So verlangen es die Ideale des Gründers John Langdon-Davies, so fordern es die Menschenrechte.
Seit seiner Gründung im Jahr 1937 hat Plan vielen Millionen Kindern Hilfe geleistet, ihre Persönlichkeit frei zu entfalten - auch in Deutschland.

 
 




Die Arbeit von Plan wird durch Patenschaften finanziert, die Menschen wie Sie für ein Kind in Afrika, Asien, Lateinamerika oder Albanien übernehmen. Die Hilfsprojekte sollen die Lebensumstände der Kinder, ihrer Familien und ihrer ganzen Gemeinde dauerhaft verbessern. Und zwar solange, bis die Menschen dort wieder ohne die Hilfe anderer leben können.

HIV/Aids in Uganda

Uganda gehört zu den Ländern in Afrika südlich der Sahara, die schwer von der Aids-Pandemie betroffen sind. Zurzeit leben dort mindestens 1,1 Millionen Menschen mit HIV/Aids. Dies entspricht etwa der Einwohnerzahl Münchens. Über 800.000 Menschen in Uganda starben bisher an den Folgen von Aids und hinterließen zirka zwei Millionen Aids-Waisen unter 18 Jahren. Die Zahl der Haushalte, die von Kindern geführt werden, steigt dramatisch.

Im Plan-Programmgebiet Tororo mit rund 600.000 Einwohnern leben mindestens 30.000 Menschen, die HIV positiv getestet wurden. Seit 2002 unterstützt Plan Aids-Projekte in der Region.

Das Projekt:
3.750 Mütter, Kinder und infizierte Angehörige profitieren direkt vom HIV/Aids-Projekt. Rund 160.000 Gemeindemitglieder in Tororo nutzen einen verbesserten und erweiterten Gesundheitsdienst.

Plan führt Aufklärungsveranstaltungen in den Dörfern durch, in denen Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder lernen, wie sie sich vor HIV/Aids schützen können.

In Gesundheitseinrichtungen, auch mobilen, führt geschultes Personal HIV/Aids-Tests durch. Fachkräfte betreuen Infizierte bei der Aids-Therapie. Schwangere, die HIV-positiv sind, erhalten Medikamente, um die Ansteckungsgefahr für ihre ungeborenen Kinder zu verringern. Die Neugeborenen werden umgehend medikamentös behandelt.

Zur weiteren Unterstützung erhalten von HIV/Aids betroffene Familien regelmäßig nährstoffreiche Mahlzeiten.

Plan richtet Kinderzentren ein, um vor allem Aids-Waisen und von Kindern geführten Familien eine Anlaufstelle zu bieten. In Selbsthilfegruppen, die von Gleichaltrigen organisiert werden, tauschen sich betroffene Kinder untereinander aus. Durch Spielen, Basteln und Theateraufführungen lernen sie das Erlebte zu verarbeiten.

Weitere Informationen über Plan International und deren Projekte unter:

www.plan-deutschland.de